Nieder mit den Abmahnwahn

Mittwoch 21 Juni. 2006 um 17:30 | Veröffentlicht in Der ganz normale Wahnsinn, wunderbare Welt | 1 Kommentar

Nachdem nun in letzter Zeit immer häufiger von obskuren Abmahnfällen zu lesen ist, die teilweise jeglicher rechtlicher Grundlage entbehren, wie die Geschichte um René von Nerdcore oder Moni und Transparency International Deutschland, hat sich Nilzenburger entschlossen ein Lied darüber zu machen.
Und dieses unter der freiest möglichen Lizenz veröffentlicht die man sich denken kann:

Zitat Nilzenburger:

Ihr könnt damit machen was ihr wollt.

Also hier das Lied:

Ich mahn dich ab – Nilzenburger

Das Lied ist etwas übersteuert, aber das ändert am Inhalt nichts. Lauscht selber rein, und Urteilt selber.

Ich warte noch gespannt auf das eine oder andere Mashup bzw. Remix von diesen absolut höhrenswerten Song.

Das Rohmaterial findet man hier, wo auch schon diverse Mashups eingetrudelt sind.

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1 Kommentar »

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  1. Ich wurde in meinem Web-Leben bereits 31mal Abgemahnt und kann den Text dieses Songs nur bestätigen. Aus dem anfänglich gesunden Maß, sich gegen Rechtsbrüche zu wehren wurde ein eigener kleiner Wirtschaftszweig. Es gibt Kanzleien die NICHTS anderes tun als durchs Web zu surfen und nach Abmahnmöglichkeiten zu suchen um damit Ihr Geld zu verdiehnen. Dabei ist es diesen hochstudierten Rechtsverdrehern völlig egal, ob Sie gegen Anstand und Moral verstoßen… hauptsache es lohnt sich finanziell!
    Dabei gibt es für mich aber auch eine sehr positive Seite, dieser Abmahnmanie :D, viele dieser Abmahnungen würden es durchaus verdiehnen gesammelt und zu einem prosaisch wertvollen Buch zusammengefasst zu werden. Was ich dort für Texte lesen durfte, hat mich so manches mal erfreut und mir gezeigt, wie flexibel die deutsche Sprache sein kann :D

    Apropos 31 Abmahnungen:
    Ich lege es absolut nicht drauf an, etwas falsch zu machen; bin aber ein Mensch… also passieren mir Fehler!
    Alle 31 Abmahnungen waren im Kern richtig und ich habe mich jedesmal ganz herzlich bedankt und den abgemahnten Fehler sofort beseitigt bzw. berichtigt…… Das war es dann aber auch für mich! So scheinen das auch die deutschen Gerichte zu sehen; von den 31 hat schlussendlich nur eine Kanzlei versucht Ihre Phantasiegebühren vor Gericht beizutreiben und dort wurden Sie regelrecht vorgeführt.
    Sinngemäßes Zitat des Richters: „Wie stellen Sie sich das eigentlich vor? Demnächst stellen Sie sich auf die Strasse und warten auf ein PKW mit defektem Rücklicht. Dann gehen Sie zu dem Fahrzeugführer hin und Informieren Ihn über sein Fehlverhalten und drücken Ihm eine Rechnung für Ihre Mühen in die Hand?“


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