Arbeitsplatzkiller: Ein Euro Job

Samstag 27 Januar. 2007 um 10:15 | Veröffentlicht in Der ganz normale Wahnsinn, Dumme Welt, Hartz IV | 3 Kommentare

Wie das Hartz IV Blog berichtet, bestätigt eine Studie das Ein Euro jobs massiv reguläre Arbeitsplätze vernichten. Diese Vermutung hatte ich schon ziemlich lange. Mir ist ein Fall aus dem Kreis Rostock bekannt, wo nach der Einführung der Ein Euro Jobs mehrere Gärtnereien schließen konnten, weil deren Arbeit in den Grünanlagen von Ein Euro Jobbern erledigt wurden, und solche Fälle gibt es mit Sicherheit noch mehr.

Ich bin kein Freund des Kapitalismus, da er menscheverachtend und resourcenmordend ist. Allerdings kann es eigentlich nicht sein, dass sich Firmen und Gemeinden ihre Arbnehmer von der Allgemeinheit subventionieren lassen, und damit den ersten Arbeitsmarkt kaputt machen. Hoffentlich hat dieser Ein Euro Job Blödsinn bald mal ein Ende, und es wird wieder für reelle Arbeitsleistung reelles Geld bezahlt welches ausreicht seinen Lebensunterhalt, für sich und die eigene Familie, ohne fremde Hilfe zu bestreiten.

Quelle

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3 Kommentare »

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  1. Interessant ist dabei ja auch folgendes: Die Bürger:

    A) finanzieren das Arbeitsamt (Die Mitarbeiter)
    B) finanzieren die 1-Euro-Jobs (weil das Geld ja bezahlt werden muss) (z.B. höhere Ausgaben der Kommunen)
    C) sie verlieren dadurch ihre Arbeitsplätze und
    D) dadurch weniger sozialversicherungspflichtige Arbeitplätze = mehr Quersubventionierung nötig = höhere Steuern bzw.:
    E) Wenn sie arbeitslos werden wird ihnen dann auch noch selbiges gekürzt, weil man sich das alles ja nicht mehr leisten kann, weil so wenige Leute sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze haben. Und die wenigen Arbeitenden kriegen dann wiederum höhere Arbeitslosenversicherung wodurch wiederum die Arbeitsplätze weiter abnehmen,

    Also irgendwie die falsche Spirale

  2. Richtig ist auch , dass die BürgerInnen die PolikerInnen finanzieren. Das wird in der ganzen Diskussion irgendwie viel zu selten erwähnt.

  3. […] Wunder, denn die Schlagzeilen der Medien sind geprägt von Modewörtern wie Hartz IV, Ein-Euro-Jobs, Standortverlagerungen, Streichung von Mitarbeiterkapazitäten, Globalisierung und Insolvenzen. […]


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