Fun mit Open Source und Kodak Kameras (Update)

Donnerstag 17 Mai. 2007 um 16:00 | Veröffentlicht in Community, Linux, Open Source, wunderbare Welt | Hinterlasse einen Kommentar

Aus gegebenen Anlass, sehe ich mich hier, mehr oder weniger genötigt mal einen kleinen Bericht über meine Erfahrungen mit einer Kodak Kamera, in diesen Fall die DX6490 die ich sehr günstig gebraucht von einen Arbeitskollegen erstehen konnte, und den von mir verwendeten Betriebsystem auf GNU/Linux Basis, Ubuntu, zu schreiben.

Da meine alte HP Kamera schon seit geraumer Zeit nichts mehr sagte, wenn man den Schalter betätigte Äugte ich schon länger in Richtung einer anderen Kamera. Allerdings hatte ich das Problem, dass so ziemlich alles was mir gefiel, mit eigenartigen, teilweise vierstelligen Preisschildern ausgestattet waren. Während ich noch suchte und bis dahin die eingebaue Kamera meines Handys benutzte, kam dann ein Arbeitskollege an, ob ich seine alte Kamera haben haben will. Ich war etwas verdutzt, denn er war doch sehr glücklich mit der Bildqualität. Es war dann auch nicht die Bildqualität die ihn störte, sondern die Größe der Kamera, denn immerhin handelt es sich um eine SLR. Da er sich eine handlichere Kamera anschaffen wollte, bot er sie mir für einen sehr günstigen Preis an bei dem ich nicht widerstehen konnte. Seit dem haben ich schon eine ganze Menge Bilder mit der Kamera gemacht und bin mit der Bildqualität, bis auf den leichten Blaustich und dann und wann etws übertriebene Kompression, ganz zufrieden. Einziger echter Mangel ist die Trägheit des Autofocus, der einen schon ein bisschen Ärgern kann.

Da ich die Kamera nur unter Linux auslesen kann und ich das Einsetzen der Speicherkarte als etwas zu fummelig empfinde, habe ich am gleichen Abend die ersten Bilder geschossen, und mich dann schlau gemacht, wie ich die Filme am besten von der Kamera auf den Rechner kriege. Als erstes habe ich digiKam getestet. Ist schon recht nett, aber mir zu KDEisch. Dann kam F-Spot dran. Zuerst war es etwas fummelig herauszufinden, dass man über den Ordner auswählen Dialog dann auch die Kamera auswählen kann, als das dann geschafft war, konnte ich problemlos die Bilder auf den Rechner schieben. F-Spot hat ein paar schöne Features: So kann man die Bilder taggen, und man kann auch die Bilder dann zu den verschiedensten Services wie Flickr, 23hq, SmugMug und Picasaweb hochladen, auch Web-Gallery wird unterstützt, allerdings hat es beim Hochladen sich nicht an das ausgewählte Verzeichnis gehalten, so dass ich diese dann nachträglich das Ziel-Verzeichnis verschieben musste. Alles in allen hat mich der Funktionsumfang von F-Spot überzeugt, sogar ein kleines Tool um den Rote-Augen-Effekt zu beseitigen ist dabei, und arbeitet recht überzeugend. Einziges Minus (liegt zur Zeit aber eher beim Ubuntu Packager begründet) ist, dass es Fehler in der Monolaufzeitumgebung gibt, wenn man Picasaweb und SmugMug nutzen will.

Update:

Hier habe ich kurz bechrieben, wie man F-Spot auch ohne den ganzen Gnome mit zustarten dazu kriegt, mit Picasaweb und SmugMug zusammen zuspielen. 

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