Ich gedenke der Opfer von 11.9 1973 in Chile (Update)

Dienstag 11 September. 2007 um 20:37 | Veröffentlicht in Terrorismus | 3 Kommentare

Der 11.9 1973 war in Chile ein tiefgreifender Einschnitt. Ein durch die US-Regierung, insbesondere durch damaligen Nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger, initiierter und finanzierter Putsch, stürzte die bestehende Regierung unter Allende und half einen sadistischen General namens Pinochet an die Macht. Ich gedenke den durch die Chunta gefolterten und ermordeten und 967 immer noch Verschwundenen (wahrscheinlich waren es viel mehr, diese Zahl ist die gerichtlich festgestellte aus den Prozess Akten). Den Familien die plötzlich ohne Väter und Mütter waren und Jahre lang nicht wussten, ob sie überhaupt noch lebten.

Ich vergesse nicht die Opfer vom 11.9.2001, allerdings scheinen die Medien die Qualen eines Landes welche über einen Zeitraum 17 Jahren ging größtenteils zu ignorieren und zu vergessen. Ausnahme ist wie so oft die TAZ. Ich bedanke mich bei Jolly Rogers, Woschod und den Redblog die an diesen Tag ebenfalls Chile nicht vergessen haben.

Update:

Der Bürgermeister von Karl-Tux-Stadt hat mich auf einen Song der Schweizer Musiker Mephisto und Oli Second von Direct Raption aufmerksam gemacht. Der Song steht wie alle ihre Songs unter einer CC Lizenz.

Lizenz:

by-nc-sa

3 Kommentare »

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  1. >die an diesen Tag ebenfalls Chile nicht vergessen haben.

    Anz. Opfer + Anz. Jahre == x m³ Tränen?

    Wenn man wirklich mitfühlt egal ob hier oder in den Medien, dann denkt man einfach mal drüber nach wieviele Menschen _täglich_ sterben und wieviele solcher und ähnlicher Anlässe es schon gab. Ich glaube dann erscheinen all die Dinge eher belanglos und man interessiert sich wieder für den einzelnen Menschen. Aufwiegen, das macht man gerne, hat aber noch nie Sinn gemacht – aber eben das ist auch das Instrument der Medien – die Masse zählt und die Größe der Barbarei.

  2. Ich gedenke der Opfer vom 11.September 2001…
    Sie mussten sterben weil sie ihrer Regierung vertrauten, ihr Andenken wird für immer ein Zeichen bleiben wozu Regierungen fähig sind, wenn sie ein Ziel verfolgen.

  3. Hier ein sehr lesenswerter Artikel zum amerikanischen 9/11:

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/202/911

    „[…]
    Dass eine Clique von großmannssüchtigen Imperialisten die Weltgeschichte ändern wird, war historisch vielleicht unvermeidlich und wäre auch ohne 9/11 passiert. Dass der Westen ohne wirkliche Not seine ureigensten Werte auf dem Scheiterhaufen der Paranoia verbrennt, ist indes die wahre Tragödie, die ohne 9/11 nicht denkbar wäre“


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