Ärger mit der Postbank -UPADTE-

Donnerstag 6 Dezember. 2007 um 10:45 | Veröffentlicht in Alltag, Betrug, Datenschutz, Der ganz normale Wahnsinn, dumm gelaufen, Dumme Welt, Freundschaft, Hamburg, Norderstedt, Umgang, Unterwegs | 17 Kommentare
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Alle Namen geändert aber die original Unterlagen liegen mir vor:

Toby war Girokonto-Kunde bei der Postbank. Eines Tages erhielt Toby einen Verrechnungsscheck über 6000€ per Post und ging damit zu seiner Postbankfiliale in Norderstedt-Mitte, im Norden von Hamburg, um diesen dort zur Prüfung der Deckung und Gutschrift auf seinem Konto abzugeben. Die freundlichen Mitarbeiter vor Ort nahmen den Scheck entgegen und bearbeiteten ihn entsprechend. Als Toby eine Woche später das Geld immer noch nicht auf seinem Konto sehen konnte, fragte er im Onlinebanking-Portal schriftlich bei seiner Postbank an:
Hallo, ich habe vor rund einer Woche einen Scheck zur Verrechnung über 6000€ zur Gutschrift auf meinem Konto eingereicht. Leider ist das Geld nach wie vor nicht auf meinem Konto verbucht, bitte informieren sie mich wann ich über mein Geld verfügen kann.
Am nächsten Morgen die Überraschung, Tobis Konto war gesperrt und seine EC Karte wurde am Automaten eingezogen. Am Schalter erfuhr Toby das sein Konto gesperrt wurde, man aber nicht wisse warum. Toby solle sich bis zum nächsten Tag gedulden und dann wiederkommen. Als Toby am darauf folgenden Tag wieder am Schalter stand und fragte bekam er nur ein Schulterzucken und man meinte er solle warten bis er angeschrieben würde. Ziemlich sauer sagt Toby am Schalter dann, etwas lauter, sagen sie mir jetzt endlich warum sie mir mein Konto gesperrt haben!
Da kam ein netter Postbankmitarbeiter und bat Toby zur Seite: Ich darf ihnen das eigentlich gar nicht sagen aber ihr Konto ist gesperrt weil etwas mit dem Scheck nicht stimmt. Sofort ging Tobi zur Polizei und schilderte den Fall, dort nahm man sofort eine Anzeige auf und gab Tobi eine Bestätigung hiervon mit dem Hinweis das damit sein Konto in aller Regel wieder geöffnet würde; diese Bestätigung gab Tobi bei der Postbank ab und wurde wieder gebeten auf Post zu warten. 10 Tage und 5 weitere Besuche bei der Postbank später bekam Tobi dann endlich Post: Wir haben ihr Konto wegen Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverkehr gekündigt. Das war alles was in diesem Brief stand, mehr Informationen bekam Tobi auch die folgenden 4 Wochen nicht. Die Mitarbeiter der Postbank in der Filiale Norderstedt-Mitte waren genauso ratlos und voller Unverständnis (Denn Tobi war schon seit Jahren ein normaler und zuverlässiger Kunde der Postbank. Sein Dispo war nie ausgereizt oder überzogen und auch sonst gab es keine Beanstandungen seitens der Postbank.) wie Tobi, konnten ihm aber auch nicht helfen. Also musste Tobi bei einer anderen Bank ein neues Konto eröffnen…. aber ups, keine Bank wollte Tobi mehr ein Konto geben! Es hieß immer nur: Es tut uns leid, wenden sie sich bitte an die Postbank. Ein sehr guter Freund eröffnete dann schnell ein Konto für Tobi aber in der Zwischenzeit musste Tobi ja weiterhin seine Rechnungen bezahlen. Also ging Tobi zur Postbank und überwies seine Rechnungen per Bareinzahlung, wofür die Postbank 8€ Gebühr berechnet. Eine dieser Bareinzahlungen belief sich über 525€, Tobis Miete. Doch jetzt ging es wieder los; Tobis Mietzahlung kam beim Vermieterkonto nicht an? Zum Glück konnte Tobi die pünktliche Bareinzahlung seinem Vermieter Nachweisen, so das dieser keinen weiteren Ärger machte. Zurück bei der Postbank füllte man dort einen Nachforschungsantrag aus und meinte das sich das sehr schnell klären würde. In den folgenden 4 Wochen ging Tobi noch 9 mal zur Postbank um nichts zu Erfahren, er bekam auch keinerlei Schreiben oder Rückrufe von der Postbank. Da platze einem der freundlichen Mitarbeiter in der Filiale Norderstedt-Mitte der Kragen und er füllte für Tobi eine Reklamation / Beschwerde aus, die er direkt an die Postbank-Zentrale faxte. Einen Tag später bekam Tobi, nach nunmehr 32 Tagen, endlich einen Rückruf von einer Mitarbeiterin der Postbank in Hamburg. Es tut uns sehr leid Herr Tobi, wir wussten nicht wie wir sie erreichen können. Da ist Tobi laut geworden: Sind sie zu blöd zum Lesen? Auf dem Nachforschungsantrag steht meine Adresse und meine Telefonnummer! Es wurde leise am Telefon bis diese Dame sagte: Oh, das stimmt. Tobi fragte nun warum die Bareinzahlung nicht ausgeführt wurde bekam aber nur ein ich weiss es auch nicht als Antwort. Ich kann ihnen aber ihr Geld sofort zurück schicken, auf welches Konto bitte? Als Tobi ihr erklärte das er kein eigenes Konto mehr hat (Grund siehe Oben), meinte die Dame: Dann geht das nur per ZZV aber das kostet sie jeh 50€ satte 6,50€ Gebühr……. Also gab Tobi ihr eine Kontonummer eines Freundes um sein Geld wieder zu bekommen.

Soweit bis heute, mal sehn was da noch so kommt.

Euer geschmacksfrage

Nachtrag: Tobis Vermieter, die ihn seit 9 Jahren als sehr zuverlässigen Mieter schätzen und kennen riefen auch bei der Postbank an um bei der Klärung zu Helfen. Ihnen wurde, nachdem Tobi sein Geld auf das Konto seines Freundes überwiesen bekam am Telefon OHNE JEDE VERIFIZIERUNG der Person, erzählt das sie das Geld selbstverständlich auf ihr Mietkonto überwiesen bekommen. Nicht nur Tobi fragt sich wie die Postbank das jetzt machen will? Tobi hat sein Geld sofort von seinem Freund bekommen und hat es seinen Vermietern in bar gegeben. Wie die Postbank nun wieder dazu kommt, am Telefon einer ihr unbekannten Person eine solche Überweisung zu zu sagen, zumal sie das Geld einen Tag zuvor bereits auf Tobis Anweisung hin überwiesen haben, bleibt derzeit unbeantwortet  – Es tut uns leid, die zuständige Mitarbeiterin ist jetzt eine Woche im Urlaub– So die Aussage der Postbank!

17 Kommentare »

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  1. das ist eindeutig betrug . ich würde auf die barrikaden gehen , was hat denn die polzei dazu gesagt und der anwalt..6000€ einfach so weg .. das würde ich mir net gefallen lassen……….ne riesen sauerei ………….

  2. @ Technoman
    Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen noch.

  3. Wenn jemand einen Scheck bekommt, von dem er den Absender nicht kennt und diesen dann auch noch einlösen will, der sollte damit rechnen, wegen versuchten Betruges belangt zu werden!!! Wenn es nicht mein Geld ist (der Scheck), dann sollte ich ihn auch nicht einlösen wollen! In meinen Augen also eigene Schuld. Das wäre bei jeder Bank passiert!

  4. Mein Gott, was war das bloß für ein Scheck? Von der Al Quaida? Mit Blut unterschrieben von Osama Bin Laden?

  5. @ Andi
    Hättest du den Text aufmerksam gelesen, wäre dir vielleicht aufgefallen das der Scheck unter anderem zur Prüfung eingereicht wurde. Weiterhin war zwar der Austeller des Schecks nicht persönlich öffentlich bekannt. (Wo wenn nicht bei der Hausbank, gibt man denn einen Scheck zur Prüfung ab?)

    @ Stefan
    Da habe ich mich auch schon gefragt ;)

  6. Die Postbeamten sagen nichts, da es ein Ermittlungsverfahren bei der Polizei gibt gegen dich (ihn?) und sie die Anweisung dazu haben, dich (ihn) quasie hinzuhalte bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

  7. Sorry aber kompletter Blödsinn. Der zuständige Kriminalbeamte hatte seine liebe Mühe bei der Postbank endlich den Scheck als Spurenträger zu bekommen. (Da bekannt ist aus welchem Grund dieser Scheck zugesendet wurde und man auch den Absender mittlerweile ausfindig gemacht hat, gehen die Ermittlungen in nur eine Richtung.) Auch ihm ist es nicht klar warum die Postbank derart übertrieben reagierte; ganz so wie den Mitarbeitern in der Filiale die die Reaktion ihres Unternehmens selbst nicht fassen können und dazu auch keinerlei Stellungnahme erhalten. Bis heute verweigert die Postbank ihrem ehemaligen Kunden eine schriftliche Erklärung zur Vorgehensweise.

  8. Wer Tobi schlau gewesen, hätte er einfach um zurücküberweisung auf das Konto des Vermieters gebeten :-)

    Im übrigen: Anwalt beauftragen, der soll bei der Staatsanwaltschaft Akteneinsicht nehmen. Vermutlich wird wegen Geldwäsche o.ä. ermittelt

  9. das iss das typiche verhalten der postbank !! die achten keine justitz keine richter ja selbst die schlichtersprüche ihres eigenen dachverbande ignorieren sie !
    die bande sollte mann abwickeln und schliessen !

  10. Die Postbank ist eines der unfähigsten Unternehmen in diesem Scheckverkehrsverbund. Ich bekam einen Scheck zu DM-Zeiten über 11.000 DM von der Züricher Versicherung. (Mein Fernsehgeschäft wurde ausgeräubert).

    Nach Einreichung des V.Schecks sowie 5 Tagen Frist stellte ich einen neuen V.Scheck aus um meine Kommisionsware direkt zu begleichen.

    Mein ausgestellter V.Scheck wurde nicht nach nochmals 5 Tagen bei meinem Kommissionär beglichen sonder Rückbeslastet.

    Das brachte den Stein ins rollen.Die Postbank mahnte mich ab…der Grosshändler lieferte keine Ware mehr. Ein halbes Jahr später musste ich mein Fernsehgeschäft schließen.

    Dieses spielte sich im Zeitraum von 1985/86 ab.

    Durch Zufall sehe ich jetzt im Internet einen ähnlich gelagerten Fall.

    Dabei dachte ich…DIE POSTBANK hat ihr System inzwischen Kundenfreundlich gestaltet.

    Ich bin mir sicher das durch das Internet noch wesentlich merh Geschädigte vorhanden sind. Man sollte eine Sammelklage gegen diese Bank einreichen.

    EINIGKEI macht STARK!!! Ich wäre (trotz Verjährungsfrist) dabei, alle Rechtswidrigkeiten dieser Bank zu ahnden.

    Alleine würde ich das NIE schaffen. Ausserdem ist diese Postbank geschluckt worden. Nur das System wurde beibehalten. Zum Vorteil der Bank…zum Nachteil des Konsumenten.

    Die kleinen sind die DOOFEN?…nö…nicht mit mir! Wir kleinen Ameisen können auch einen Riesen zum FALLEN bringen!!! ….
    …wenn der gemeinsame Wille da ist!

    gez. Jürgen Hahn Düsseldorf

  11. Sammelklagen gibt es in diesem Land nicht…

  12. In Deutschland sind Sammelklagen in der Form der amerikanischen class action nicht zulässig. Zum anderen ist dem deutschen Recht eine Gruppenbetroffenheit fremd. Jeder Kläger muss seine individuelle Betroffenheit, seinen individuellen Schaden und die Kausalität zwischen beidem darlegen und nachweisen.

  13. So ein Problem habe ich jetzt auch. Letzte Woche tätigte ich eine Überweisung die nicht abgebucht wurde. Auf Nachfrage mußte ich eine zweite Überweisung ausfüllen mit dem Vermerk , doppel , leider wurde wieder meine Miete nicht überwiesen. Ich spiele mit dem Gedanken statt x mal nachzufragen und mich zu ärgern, die Postbank anzuzeigen. Kann mir gut vorstellen daß die mit solchen Geldern arbeiten und Zeit schinden wollen, aber nicht mit mir das ist Unterschlagung.

  14. Nimms nicht persönlich, aber ob du die Postbank nun anzeigst oder nicht wird die Bank genau soviel (wenn nicht weniger) jucken, als wenn in China n Sack Reis umfällt…

  15. weder staatsanwaltschaft noch richter werden deine anzeige annehmen egal wie sehr du recht hast egal wie eindeutig die postbank auf krimminelle art und weise gelder veruntreut wie in unserem fall von meiner totkaranken frau und meinem schwerbehinderten kind . egal wieviele beweise du hast …… das kostet zuviel zeit personal und das für sonn kleines „arschloch“ (das iss nicht böse gemeint) wie dich oder mich ???? vergiss es

  16. Hallo,
    Habe euere kommentare gelese und muss dazu sagen das ihr alle im Irtumm
    seid da die Postbank 90% dem Staat gehört haben wir eine klage beim europäischen Gerichtshof in Straßbourg eingereich, da unser Konto gesperrt und dan gekündigt worden ist auch wegen einem Scheck, es kostet zeit und geld aber das urteil wird in den nächsten tagen erwartet und daran mus sich die Postbank halte

  17. Die Postbank…
    ich hatte ein **angeblich** Gebührenfreies Konto auf welches ich 200€ eingezahlt habe. Von diesem „gebührenfreien Konto“ wurden im Zeitraum weniger Monate bis auf 4,65€ sämtliches Geld für Kontoführungsgebühren abgezogen! Nun bittet mich die Postbank doch um Verständnis, mein Geld einfach behalten zu dürfen. Das allerletzte! Ich kann jedem nur abraten. Ich bin Student und habe das Gefühl, nicht der einzige zu sein bei dem diese Geschäftspraktiken zum Tragen kommen.

    **POSTBANK – FINGER WEG!**


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