Merkel: „Wir können auf kein Talent verzichten“

Dienstag 22 Januar. 2008 um 21:20 | Veröffentlicht in Der ganz normale Wahnsinn, dumm gelaufen, Dumme Welt, Meine Meinung! | 1 Kommentar

Genau Frau Merkel, da haben Sie recht. Allerdings Frage ich mich, wieso Sie sich mit so einen wie William Henry Gates der dritte ins Bett legen müssen. Sie Sagen:

Kinder und Jugendliche gleich welcher Herkunft müssen die gleichen Chancen auf Bildung, Schule, Hochschule und Beruf haben.

Das war im Oktober 2007. Heute kreist die Meldung durch die Medien, dass Sie eine Schul-Initiative mit Bill Gates zusammen starten, die it-fitteste Schule küren. Und als erster Preis gibt es 50.000,- Euro für die Schule um die vorhandene IT noch besser auszubauen.

Frau Merkel, merken Sie was?

Richtig, die Schule die diesen Wettbewerb in Word und Exxel (auf mehr wird das meiner bescheidenen Meinung nach eh nicht hinaus laufen) gewinnt, wird seine Schüler in Zukunft noch besser ausbilden können. Was ist aber mit den Schulen die nicht die ersten Plätze belegen, oder die gar nicht erst teilnehmen (wegen mangelnder Hardware oder (wie so ganz oft totaler Unfähigkeit der Leerkörper in Sachen IT (was nicht ganz so schlimmt wäre), oder wegen der Unfähigkeit anderen gegenüber ihre Unfähigkeit zuzugeben)?

Die gehen leer aus, da wird auch weiterhin in 12 Stunden im Jahr ein bisschen Office beigebracht und damit ist dann auch schon Ende mit IT. Wie sieht es jetzt mit der Chancengleichheit aus?

Mir ist einfach nicht klar, wie man in so einer Position so wahnsinnig dumme Entscheidungen fällen kann.

Aber ich bin ja nicht der einzige der sich darüber aufregt, die Nele Hirsch, Bildungspolitische Sprecherin der Links Partei meint dazu:

Microsoft will in erster Linie Computer verkaufen und das am liebsten als Monopolist.

Netter Versuch Nele, allerdings ist das so nicht ganz richtig. Bill Gates hat mit den operativen Geschäft nichts mehr zu tun. Allerdings glauben Bill und Melinda Gates tatsächlich, dass er was gutes tut. Das glaubt er auch weiterhin in Nigeria allerdings merken sie selber nicht mal mehr, wie daneben ihre Hilfe geht und im Nachhinein mehr Schaden anrichtet als alles andere.

1 Kommentar »

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  1. Nachdem Frau Merkel mit Roland Koch gesprochen hat, hat sie ihre Meinung revidiert. Sie sieht Jugendliche jetzt mehr mit der Strafgesetzbrille.
    Die von Dir geschilderte Aktion ist ein karitatives Mäntelchen in Briefmarkengrösse. Macht sich gut für die ’schweigende Mehrheit‘. :-)


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