R.I.P. Privacy das Video

Dienstag 1 Januar. 2008 um 3:05 | Veröffentlicht in Überwachung, Der ganz normale Wahnsinn, Hamburg, Stasi 2.0, Terrorismus, Video | 5 Kommentare

Frohes Neues alle zusammen, oder auch nicht, denn der 0101.2008 Auf dem Trauermarsch letztes Jahr, genauer gesagt gestern, hat ein Kollege von mir ein kleines Video mit seinen Handy aufgenommen. Es gibt eigentlich meine Stimmung zu den Thema ganz gut wieder.

Ruhe sanft Privatsphäre

Montag 31 Dezember. 2007 um 17:12 | Veröffentlicht in Überwachung, Der ganz normale Wahnsinn, Dumme Welt, Hamburg, Politik Kram, Schäuble, Stasi 2.0, Terrorismus | 4 Kommentare

In aller Ruhe und stiller Trauer wurde unter dem Beisein von ca. 2000 Trauergästen in Hamburg die Privatsphäre heute zu Grabe getragen. Wir trauern um ein wichtiges und über die Jahre liebgewonnenes und als sehr Wertvoll empfundenen Mitglied unserer Gesellschaftsordnung.
Möge der Verfassungsbeschwerde Erfolg beschieden sein.

Was kostet denn so ein Top-Listen Platz?

Sonntag 30 Dezember. 2007 um 20:28 | Veröffentlicht in Der ganz normale Wahnsinn, Hamburg, Politik Kram, Satire, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar

Ja ne, nix SEO hier. Sondern ein Platz in der  in den ersten 35 der Landesliste zur Wahl in Hamburg. Es wird vorraus gesetzt, so Michael Freytag gegenüber dem Hamburg Abendblatt, dass bei der Nominierung unter den ersten 35 eine Wahlspende in Höhe einer Diät, sprich 2326,-Euro, fällig wird.Und auf Bezirks Ebene kostet der Spaß dann eben 293,-Euro, was ebenfalls einer Grunddiät entspricht.
Geahnt habe ich das ja schon immer, daß die Kandidaten nicht nach Kompetenz ausgesucht werden. Dass es allerdings so dramatisch ist hätte ich wirklich nicht erwartet. Der Herr Beust zahlt übrigens auch. Auf die Frage wie es denn aussieht wenn einer oder eine von vornherein sagt, dass er/sie nicht zahlen will, sagte der Herr Freytag in bester Mafia Manier:

Die Frage stellt sich nicht. Niemand habe das bislang versucht.

Ich glaube ich gehe auch in die Hamburger CDU, kauf mir einen Listen Platz und verticker den dann bei Ebay. Da gibt es bestimmt den einen oder anderen Lobbyisten der ein paar Kilo Euro dafür springen lässt.

Via Lummaland.

Ärger mit der Postbank -UPADTE-

Donnerstag 6 Dezember. 2007 um 10:45 | Veröffentlicht in Alltag, Betrug, Datenschutz, Der ganz normale Wahnsinn, dumm gelaufen, Dumme Welt, Freundschaft, Hamburg, Norderstedt, Umgang, Unterwegs | 17 Kommentare
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Alle Namen geändert aber die original Unterlagen liegen mir vor:

Toby war Girokonto-Kunde bei der Postbank. Eines Tages erhielt Toby einen Verrechnungsscheck über 6000€ per Post und ging damit zu seiner Postbankfiliale in Norderstedt-Mitte, im Norden von Hamburg, um diesen dort zur Prüfung der Deckung und Gutschrift auf seinem Konto abzugeben. Die freundlichen Mitarbeiter vor Ort nahmen den Scheck entgegen und bearbeiteten ihn entsprechend. Als Toby eine Woche später das Geld immer noch nicht auf seinem Konto sehen konnte, fragte er im Onlinebanking-Portal schriftlich bei seiner Postbank an:
Hallo, ich habe vor rund einer Woche einen Scheck zur Verrechnung über 6000€ zur Gutschrift auf meinem Konto eingereicht. Leider ist das Geld nach wie vor nicht auf meinem Konto verbucht, bitte informieren sie mich wann ich über mein Geld verfügen kann.
Am nächsten Morgen die Überraschung, Tobis Konto war gesperrt und seine EC Karte wurde am Automaten eingezogen. Am Schalter erfuhr Toby das sein Konto gesperrt wurde, man aber nicht wisse warum. Toby solle sich bis zum nächsten Tag gedulden und dann wiederkommen. Als Toby am darauf folgenden Tag wieder am Schalter stand und fragte bekam er nur ein Schulterzucken und man meinte er solle warten bis er angeschrieben würde. Ziemlich sauer sagt Toby am Schalter dann, etwas lauter, sagen sie mir jetzt endlich warum sie mir mein Konto gesperrt haben!
Da kam ein netter Postbankmitarbeiter und bat Toby zur Seite: Ich darf ihnen das eigentlich gar nicht sagen aber ihr Konto ist gesperrt weil etwas mit dem Scheck nicht stimmt. Sofort ging Tobi zur Polizei und schilderte den Fall, dort nahm man sofort eine Anzeige auf und gab Tobi eine Bestätigung hiervon mit dem Hinweis das damit sein Konto in aller Regel wieder geöffnet würde; diese Bestätigung gab Tobi bei der Postbank ab und wurde wieder gebeten auf Post zu warten. 10 Tage und 5 weitere Besuche bei der Postbank später bekam Tobi dann endlich Post: Wir haben ihr Konto wegen Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverkehr gekündigt. Das war alles was in diesem Brief stand, mehr Informationen bekam Tobi auch die folgenden 4 Wochen nicht. Die Mitarbeiter der Postbank in der Filiale Norderstedt-Mitte waren genauso ratlos und voller Unverständnis (Denn Tobi war schon seit Jahren ein normaler und zuverlässiger Kunde der Postbank. Sein Dispo war nie ausgereizt oder überzogen und auch sonst gab es keine Beanstandungen seitens der Postbank.) wie Tobi, konnten ihm aber auch nicht helfen. Also musste Tobi bei einer anderen Bank ein neues Konto eröffnen…. aber ups, keine Bank wollte Tobi mehr ein Konto geben! Es hieß immer nur: Es tut uns leid, wenden sie sich bitte an die Postbank. Ein sehr guter Freund eröffnete dann schnell ein Konto für Tobi aber in der Zwischenzeit musste Tobi ja weiterhin seine Rechnungen bezahlen. Also ging Tobi zur Postbank und überwies seine Rechnungen per Bareinzahlung, wofür die Postbank 8€ Gebühr berechnet. Eine dieser Bareinzahlungen belief sich über 525€, Tobis Miete. Doch jetzt ging es wieder los; Tobis Mietzahlung kam beim Vermieterkonto nicht an? Zum Glück konnte Tobi die pünktliche Bareinzahlung seinem Vermieter Nachweisen, so das dieser keinen weiteren Ärger machte. Zurück bei der Postbank füllte man dort einen Nachforschungsantrag aus und meinte das sich das sehr schnell klären würde. In den folgenden 4 Wochen ging Tobi noch 9 mal zur Postbank um nichts zu Erfahren, er bekam auch keinerlei Schreiben oder Rückrufe von der Postbank. Da platze einem der freundlichen Mitarbeiter in der Filiale Norderstedt-Mitte der Kragen und er füllte für Tobi eine Reklamation / Beschwerde aus, die er direkt an die Postbank-Zentrale faxte. Einen Tag später bekam Tobi, nach nunmehr 32 Tagen, endlich einen Rückruf von einer Mitarbeiterin der Postbank in Hamburg. Es tut uns sehr leid Herr Tobi, wir wussten nicht wie wir sie erreichen können. Da ist Tobi laut geworden: Sind sie zu blöd zum Lesen? Auf dem Nachforschungsantrag steht meine Adresse und meine Telefonnummer! Es wurde leise am Telefon bis diese Dame sagte: Oh, das stimmt. Tobi fragte nun warum die Bareinzahlung nicht ausgeführt wurde bekam aber nur ein ich weiss es auch nicht als Antwort. Ich kann ihnen aber ihr Geld sofort zurück schicken, auf welches Konto bitte? Als Tobi ihr erklärte das er kein eigenes Konto mehr hat (Grund siehe Oben), meinte die Dame: Dann geht das nur per ZZV aber das kostet sie jeh 50€ satte 6,50€ Gebühr……. Also gab Tobi ihr eine Kontonummer eines Freundes um sein Geld wieder zu bekommen.

Soweit bis heute, mal sehn was da noch so kommt.

Euer geschmacksfrage

Nachtrag: Tobis Vermieter, die ihn seit 9 Jahren als sehr zuverlässigen Mieter schätzen und kennen riefen auch bei der Postbank an um bei der Klärung zu Helfen. Ihnen wurde, nachdem Tobi sein Geld auf das Konto seines Freundes überwiesen bekam am Telefon OHNE JEDE VERIFIZIERUNG der Person, erzählt das sie das Geld selbstverständlich auf ihr Mietkonto überwiesen bekommen. Nicht nur Tobi fragt sich wie die Postbank das jetzt machen will? Tobi hat sein Geld sofort von seinem Freund bekommen und hat es seinen Vermietern in bar gegeben. Wie die Postbank nun wieder dazu kommt, am Telefon einer ihr unbekannten Person eine solche Überweisung zu zu sagen, zumal sie das Geld einen Tag zuvor bereits auf Tobis Anweisung hin überwiesen haben, bleibt derzeit unbeantwortet  – Es tut uns leid, die zuständige Mitarbeiterin ist jetzt eine Woche im Urlaub– So die Aussage der Postbank!

Retter der Verfassung!

Donnerstag 20 September. 2007 um 21:50 | Veröffentlicht in Der ganz normale Wahnsinn, Dumme Welt, Hamburg, Meine Meinung!, Politik Kram, wunderbare Welt | 3 Kommentare

Wie vielleicht einige schon mitbekommen haben, findet in Hamburg von 23. September bis zum 14. Oktober in Hamburg ein Volksentscheid statt. In diesen Volksentscheid soll vom Volk abgestimmt werden, ob in Zukunft die Ergebnisse der Volksentscheide für den Hamburger Senat in Zukunft bindend sind oder nicht. Da Volksentscheide an und für sich ein gutes Stück mehr Demokratie darstellen und auf diesen Weg das Volk direkt mehr Einfluss auf die Politik nehmen kann, wenn es das denn will, halte ich die Idee für gut. Vor allem wenn man sich an der Verarsche mit dem Verkauf der LBK Krankenhäuser an Asklepios erinnert, wo bei den Wahlen über 70% der Wähler dagegen gestimmt hatte und Olé Beust und seine Volksverräter dann einfach meinten, dass ein Volksentscheid für sie nicht bindend sei.
Ich kenne viele Menschen die dafür sind und bisher nur einen, der eine ziemlich wackelige Position dazu hat, und sich mit dem Thema nur befasst, weil ich ein bisschen auf ihn eingewirkt habe. Allerdings gibt es auch Menschen, die halten die Idee, dass die Bürger direkt über einen Sachverhalt abstimmen könnten und dieses dann auch noch im Sinne der Bürger durchgeführt werden muss für ausgemachten Schwachsinn und gehen mit folgenden Parolen auf Gegenstimmen Fang.

Wenn Sie nicht wollen, dass zukünftig

  • Verfassungsänderungen schon von 35% der Hamburger Wahlberechtigten durchgesetzt werden können
  • andere Gesetze schon von 17,5% der Hamburger Wahlberechtigten erlassen und geändert werden können
  • Volksgesetze nicht mehr oder nur noch in einem extrem aufwendigen, langwierigen Verfahren geändert werden können – unabhängig davon, wie dringend Änderungen sind
  • per Volksentscheid Ausgaben in unbegrenzter Höhe beschlossen werden können – ohne, dass die Initiatoren darlegen müssen, wo das Geld herkommen soll,

Stimmen Sie mit NEIN

Wenn man sich ansieht von wem das kommt, dann ist schon klar, dass da jemand ein ziemlich eingeschränktes Verständnis zur Demokratie hat. Im Impressum steht die Adresse von Frank Schwippert, dem Geschäftsführer der CDU Fraktion der Hamburger CDU Fraktion, dem auch die Domain gehört und der bestimmt auch für die ziemlich vielen Plakate am Straßenrand verantwortlich sind.

Diese Argumente die dort oben aufgeführt worden sind, sind ziemlich dünn vor allem wenn man ein bisschen nachrechnet. Vorwurf von Schwippert:

Wenn Sie nicht wollen, dass zukünftig Verfassungsänderungen schon von 35% der Hamburger Wahlberechtigten durchgesetzt werden können.

So, wieviele Menschen werden denn bis jetzt benötigt um die Hamburger Verfassung zu ändern?
Also in der Hamburger Bürgerschaft gibt es zur Zeit 121 Abgeordnete die, selbst wenn 100 Prozent der Anwesenden einer Verfassungsänderung zustimmen würden gerade einmal 0,01 Prozent aller Wahlberechtigten die adrüber entscheiden würden.

Also was ist besser 35% oder 0,01% wie uns der Herr Schwippert vorgaukeln will?

Auf zum nächsten Punkt. Den ich aber schon abkürzen kann. Das Argument von Hern Schwippert:

Wenn Sie nicht wollen, dass zukünftig andere Gesetze schon von 17,5% der Hamburger Wahlberechtigten erlassen und geändert werden können.

Was ist hier besser 17,5% oder 0,01%?

Beim nächsten wird es schon interessanter. Das Argument von dem Herrn Schwippert ist:

Wenn Sie nicht wollen, dass zukünftig Volksgesetze nicht mehr oder nur noch in einem extrem aufwendigen, langwierigen Verfahren geändert werden können – unabhängig davon, wie dringend Änderungen sind.

So schnell wie die Politik im Moment mit Gesetzesänderungswünschen von den Politikern aller Coleur um sich herum geworfen wird allen voran Schäuble, Jung, Beckstein und der ganze Rest der Billigstpolemiker sollte man unseren Polit Avantgardisten nicht die Möglichkeiten geben in Sachen rumzuwühlen von denen sie am besten die Finger lassen sollten. Also ist es gut, dass da Volk zu einer wichtigen Instanz wird, die gefragt werden muss.

Wenn Sie nicht wollen, dass zukünftig per Volksentscheid Ausgaben in unbegrenzter Höhe beschlossen werden können – ohne, dass die Initiatoren darlegen müssen, wo das Geld herkommen soll.

Entschuldigung Herr Schwippert, aber für wie dämlich halten Sie ihre Wähler eigentlich? Der mündige Wähler, also der der sich nicht übergangen fühlt und glaubt, dass er nur alle vier Jahre an der Wahlurne gebraucht wird und ansonsten das Maul zu halten hat, wird sich bestimmt mehr Gedanken darüber machen welche Ausgaben wo gemacht werden müssen, und welche nicht. Im Gegensatz zu einen standard Politiker unterliegt er auch keinen Fraktionszwang und kann nach besten Wissen und Gewissen entscheiden und ob Politiker ein gewissen haben, vage ich zu bezweifeln.

Wer also die Chancen die sich durch die Volksentscheide nicht nutzen möchte und ansonsten lieber einen Kaiser, König oder sonstigen Despoten haben möchte, soll bitte wie von Herrn Schwippert gewünscht mit Nein seine Stimme abgeben. Wer auch nur einen Funken Anstand, Ehrlichkeit und Selbstständigkeit im Körper hat, kann gar nicht anders als mit Ja abstimmen.

Das spiegelt natürlich nur meine Meinung wieder, dass es auch andere Menschen wie Cajarore und unter anderen auch Politiker gibt die dese Meinung teilen, wie der Herr Naumann von der SPD, dafür kann ich nichts, ehrlich.

Kein Sex im Schwestern Zimmer

Sonntag 29 Juli. 2007 um 21:19 | Veröffentlicht in Asklepios, Der ganz normale Wahnsinn, Dumme Welt, Hamburg | 3 Kommentare

Dafür ist in den von Asklepios übernommenen Kliniken heute gar keine Zeit mehr. Die Folgen sind auch für die Patienten dramatisch. Am letzten Donnerstag lief bei Panorama ein Bericht, der sich mit den Konsequenzen für das Personal und auch eben auch für die Patienten beschäftigt.

Auch ich habe es schon selber er gesehen wie sich die massiven Einsparungen und Streichungen auf die Qualität in den Krankenhäusern auswirkt. So konnte ich mir ein Bild darüber machen wie es mit der Sauberkeit im Klinikum Nord aussieht und wie es um die Sicherheit der Patientendaten bestellt ist und selber am eigenen Leib dufte ich erleben, wie ein Kieferchirurg als HNO Nachtdienst hatte und bei der Diagnose einer Mittelohr Entzündung leider die völlig entzündeten Mandeln übersah, was mir ein geniale Nacht einbrachte mit Blut auf den Kopfkissen bis ich dann am nächsten zu einen richtigen HNO gehen konnte. Erst nach drei Monaten konnte ich wieder einigermaßen richtig hören. Ich bin damit aber nicht alleine und die Verbraucher Zentrale kann ein Lied davon singen, wie ebenfalls in den Panorama Bericht erwähnt wird.

Und jetzt müssen die Kliniken in Hamburg auch noch ohne die 1960 Rückkehrern auskommen, wie sich das noch auf die Qualität der Patientenversorgung auswirken wird, lässt schlimmste Befürchtungen aufkommen und einen um sein Leben fürchten wenn man in eine der Asklepios Kliniken eingeliefert wird. Aber es gibt diese Probleme nicht nur in Hamburg sondern auch in anderen Städten wie Marburg, wo die Uniklinik an die Röhn-Klinikum AG verkauft worden ist. Wo die Stimmung unter den Ärzten und Klinikpersonal ebenfalls auf den absoluten Tiefpunkt ist, und viele Ärzte schon die Klinik verlassen haben.

In den Forum von krankenschwester.de gibt es auch einige Erfahrungsberichte von die den Eindruck des Panorama Beitrag bestätigen. So schreibt Karo6:

wir pflegekräfte stehen nur unter strom…
– keine Pausen
– immer einspringen, somit wenig frei
– Überstunden
– unzufriedene Patienten
– Ärger/Streit im Team, aufgrund Überlastung
– hohe Krankheitsrate

Terror an deutscher Grund & Gesamtschule

Dienstag 19 Juni. 2007 um 11:08 | Veröffentlicht in Überwachung, Der ganz normale Wahnsinn, Hamburg, Meine Meinung!, Norderstedt, Satire, Schäuble, Stasi 2.0, Terrorismus, Welt Politik, wunderbare Welt | 6 Kommentare

Da denkt man, man ist in Deutschland sicher vor den Übergriffen der Terroristen aber weit gefehlt! Vor rund einer Stunde wurde die Grund & Gesamtschule Lütjenmoor in Norderstedt evakuiert…. Grund: Bombendrohung!
Diese schien den Leerkräften und örtlichen Behörden so ernsthaft, das sie sofort die gesamte Schule umgehend räumten und mit den Schülern in den naheliegenden Park flüchteten. Ob es denn nun eine echte Bombe oder ein Fake war, ist noch nicht bekannt aber Angst haben sie alle.

Ich kann mich an meine Schulzeit noch sehr gut erinnern und auch damals gab es immer mal wieder Bombendrohungen und wir mussten die Schule verlasssen… nur damals hatte niemand Angst und keiner redete von Terroristen…

Vielen Dank Herr SSchäuble und co, für das Sensibilisieren der Menschen…
Vielen Dank, das jetzt sogar die Leerer an einer kleinen, verschlafenen Schule in einem Vorort von Hamburg Angst vor Terroristen haben.

geschmacksfrage

Hamburg: Ein Sicherheitstraum(a)

Sonntag 29 April. 2007 um 5:30 | Veröffentlicht in Betrug, Dumme Welt, Hamburg, Welt Politik, wunderbare Welt | 1 Kommentar

Wenn ich mal so die Pressemeldungen verfolge, wird Hamburg Ende Mai zu den sichersten Plätzen der Welt gehören. Erstmal scheinen in Hamburg jede Menge Gäste des G8 Gipfels in Hotel vier Jahreszeiten zu residieren. Es ist ja schon irgendwie klar, dass das alleine zu Protesten führt. Aber die Polizei kündigt ja schon an, dass sie nicht vorhaben die Konvois mit den Politikern bremsen zu lassen. Also riecht das schon nach großangelegter Sperrung von diversen Straßen Richtung Osten in Hamburg. Und wenn das dann auch noch im Berufsverkehr passiert, wird es noch ein paar G8 Gegner mehr geben. Aber die Hamburger Polizei zeigt sich gerüstet, und hat unter anderen noch Verstärkung aus Brandenburg geordert. Leider sind die BePos aus Brandenburg selbst bei hiesigen Polizisten alles andere als beliebt, weil deren doch sehr rechte Gesinnung und Einstellung schon für Hamburger Polizisten zu viel sind, so dass sich jetzt schon diverse Hamburger Beamte überlegen ob sie die Tage über doch nicht lieber mit einen grippalen Infekt zu hause bleiben.

Das war aber noch nicht alles. Neben den G8 Gipfel findet auch noch am 1. Juni die Eröffnung des Hotels im Wasserturm statt. Der Wasserturm im Schanzenpark ist gegen den Willen der Anwohner an die Patrizia Immobilien AG verhökert worden und hat seit dem immer wieder zu Protestaktionen geführt, die von der Polizei in der in Hamburg schon üblichen Härte beantwortet wurden. Das es an diesen Tag ruhig bleibt, wäre es ein Wunder, denn die Hotelgegner sollen, zumindest laut Abendblatt angekündigt haben, dass die Eröffnung unvergesslich werden soll für alle Beteiligten. Eine Meldung, die ich mit den mir zur Verfügung stehenden Suchmitteln nicht nachvollziehen kann. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass die Provokation und die Anstiftung von Seiten der Polizei ausgeht. Unvergesslich wo die Thüringer BePos auf ihre Kollegen aus Schleswig Hollstein eingeprügelt hatten, weil sie in Zivil aus den Demonstationszug mit Flaschen auf ihre Thüringer Kollegen geworfen haben.

Insgesamt sollen die Notstandsgesetze der Ausnahmezustand für die Hamburger Bürger Polizei 14 Tage andauern.

Interessanter Lesestoff dazu:

Das Hamburger Abendblatt berichtet darüber mit welchen Methoden die Polizei Hamburg in eine entrechtete Zone verwandeln will.

Die Geschichte des Schanzenparks und des Wasserturms bei Wikipedia.

Die Seite der Hotelgegner.

Die Seite der Hamburger Globalisierungs-Gegner.

Hamburgs Schulen: Vergeichstest verhauen

Mittwoch 25 April. 2007 um 10:39 | Veröffentlicht in Der ganz normale Wahnsinn, dumm gelaufen, Hamburg | Hinterlasse einen Kommentar

Gestern gab es in vielen dritten Klassen an Hamburger Schulen einen Vergleichstest in Mathematik. Dummerweise sind die meisten Schüler durchgefallen. Bahnt sich hier eine neue bildungspoitische Katastrophe an?

Nein, nicht wirklich. Die einzige Katastrophe die passiert war, war dass den Schülern der dritten Klasse ein Test für die fünfte Klasse vorgelegt wurde. Wollen wir mal hoffen, dass die Schüler nicht allzu traumatisiert sind und die Verantwortlichen für diese Aktion so etwas das nächste mal gründlicher Vorbereiten.

FSK goes Web 2.0 (Beta)

Sonntag 22 April. 2007 um 22:40 | Veröffentlicht in Hamburg, Kultur, wunderbare Welt | Hinterlasse einen Kommentar

Völlig unbemerkt von der Weltöffentlichkeit ist etwas wunderbares geschehen. Das Freie Sender Kombinat in Hamburg hat seine endlich an moderne Bedürfnisse angepasst, und ein CMS installiert. Mal ein Blick auf die Verbesserungen:

Endlich gibt es aktuelle News auf der Seite, die auch für Aktive des FSKs ohne Programmierkentnisse zu bearbeiten sind. Das lässt darauf hoffen, dass die News dann auch mal öfter aktualisiert werden als in der Vergangenheit.

Dann läuft auf der nicht ganz rechten, oder überhaupt nicht linken, Seite ein Ticker, der anzeigt welche Sendung gerade aktuell läuft. Sehr praktisch. :) Ein negativ Punkt habe ich dabei schon gefunden: Wenn man auf den Link klickt, kommt man auf eine Seite, die eine kurze Beschreibung der Sendung liefert, falls vorhanden einen Link auf die Seite der Sendung anzeigt und anzeigt ob es einen Podcast zu der Sendung gibt, für Leute die nicht im Sendebereich wohnen. Und das mit den Podcast scheint nicht immer zu stimmen. Heute Nachmittag lief von 11.00 bis 15.00 Uhr eine Sendung der Redaktion 17 Grad, und zumindest für einen Beitrag habe ich einen Podcast gefunden und zwar hier. Da müsste imho noch nachgebessert werden. Aber ansonsten sehr nett. Mir fällt gerade noch auf, das es ganz unten ein Feld gibt in den eine Bewertung steht, ob die Sendung langfristig Interessant ist. Komischer Weise steht bei allen von mir angeklickten Sendungen Nein, ein Vote würde ich da doch deutlich interessanter finden.

Neuist auch eine Blog Abteilung, allerdings scheint da bisher nur der Martin aktiv zu sein. Aber vielleicht findet das ja noch Nachahmer.

Mein Fazit: Ein gelungener Umbau. Es macht endlich Spass auf die Seite zu gehen, und benutzbar ist sie auch. :)

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