Ich bin nicht tot

Mittwoch 7 März. 2007 um 9:17 | Veröffentlicht in Misc, wunderbare Welt | Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe im Moment nur verdammt viel andere Sachen zu tun und vorzubereiten. Am Montag Abend um 23.51 Uhr wurde ich zum zweiten mal Vater. Die Geburt lief leider nicht ganz so Reibungslos ab, wie man es gerne hätte. In der Nacht zum Samstag begannen die Wehen, und wir fuhren ins Krankenhaus.Wo die Wehen leider im Laufe des Vormittags wieder aufhörten, und wir wieder nach Hause geschickt worden sind. Samstag Abend kamen die Wehen etwas heftiger zurück, was uns dann wieder im Krankenhaus aufschlagen ließ, um dann am Sonntag Vormittag wieder auszubleiben. Diesmal waren wir aber im Krankenhaus geblieben. Sonntag Abend kamen die Wehen dann stark und Regelmäßig wieder zurück. Als meine Frau dann Schmerzmittel bekommen hatte, um ein bisschen in Ruhe schlafen zu können, waren die Wehen ganz weg. Montag Abend kamen die Wehen dann wieder sehr stark wieder und gegen 21.00 Uhr kam es zum Blasensprung. Da das Fruchtwasser allerdings schon grün war musste schnell gehandelt werden, und es wurde ein Kaiserschnitt durchgeführt, in dessen Verlauf unsere Tochter geboren wurde. Sie war zum Zeitpunkt der Geburt 3880 Gramm schwer, 56 Zentimeter lang und erfreut sich bester Gesundheit, ebenso wie meine Frau.

An diesen Wochenende habe ich geschlafen, da ich mich zu 90 Prozent der Zeit bei meiner Frau befand. Auf unsere ältere Tochter passte die ganze Zeit eine gute Freundin auf. An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an sie.

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Geeky Vaterstolz

Sonntag 10 Dezember. 2006 um 0:45 | Veröffentlicht in Alltag, Lustiges, Misc | 1 Kommentar

Letzte Woche musste ich mal wieder feststellen, dass ich anders bin als die anderen. Meine sieben Jahre alte Tochter geht in die zweite Klasse, und kommt dort auch ganz gut klar. Das einzige was sie wirklich nicht gut macht, sind die Hausaufgaben. Sie macht sie zwar gerne aber sehen dann doch immer irgendwie schlampig und hingekriddelt aus. Das mit dem Hausaufgaben kontrollieren ist leider nicht so mein Ding, deshalb übernimmt das meistens meine Frau. Ich kann meine Tochter gut verstehen, wenn sie nicht richtig Lust dazu hat, mir ging es früher genauso. ;)

Es war also wieder einer dieser Abende wo ich im Hintergrund die Diskussionen rund um die Hausaufgaben mit bekam:

Mama: Was hast du da gerechnet, wieviel ist 70 plus 10?

Tochter: 80?

Mama: Und warum schreibst du dann nicht 80 sondern 72?

Und dann kam ich ins Spiel:

Papa: Weil das richtig ist?

Mama: Wieso das denn?

Papa: 10 steht im binären Zahlensystem für 2, also 10 plus 70 entspricht 2 plus 70.

Mama: Und warum hat sie dann bei 70 nicht binär gerechnet?

Papa: Weil im binär System keine 7 enhalten ist, deshalb hat sie das nächst höhere ihr bekannte Zahlensystem, also das dezimale, als Grundlage genommen.

Mama: Du spinnst doch!

Papa: So könnte man das auch sagen. ;)

Nützliche Firefox 2.0 Tweaks

Mittwoch 1 November. 2006 um 8:32 | Veröffentlicht in Community, Linux, Misc, Open Source, wunderbare Welt | 1 Kommentar

Der neue Firefox 2.0 bringt viele Verbesserungen, ist aber durch sein verändertes Verhalten bei den Tabs doch teilweise Gewöhnungsbedürftig. Mich persönlich stört, dass die Tabs ab einer gewissen Breite der Scrollbutton auftaucht. Das lässt sich vermeiden in dem in der URL Eingabezeile about:config eingibt, und mnach folgender Einstellung sucht:

browser.tabs.tabMinWidth

Hier kann man die Einstellung auf 75 setzen, Voragabe ist 100. Danach passen deutlich mehr Tabs in die Tableiste bis der Scrollbutton auftaucht. Man kann den Wert auch kleiner Wählen.

Um den Firefox wieder mit einen Closebutton in der Tableiste zu versehen, anstatt auf jeden Tab, sucht man nach folgenden Eintrag:

browser.tabs.closeButtons

Und setzt den Wert auf 3, damit verhält der Firefox sich wieder wie Firefox 1.5, Voragabe ist 1.

Firefox 2.0 hat die Angewohnheit alle Seiten, auf die von der aufgerufenen Seite verlinkt wird, im Hintergrund zu laden. Dass macht ersten das Laden langsam, und kostet zweitens jede Menge CPU Power. Um dieses Verhalten auszuschalten, sucht man nach folgenden Eintrag:

network.prefetch-next

Und setzt diesen Wert auf false, Vorgabe ist true.

Mich störte auch der Goto URL Button, der mit eigentlich nur die Sicht auf die URL nimmt, aber auch diesen kann man ausschalten. Um den Goto URL Button verschwinden zu lassen, sucht man nach folgenden Eintrag:

browser.urlbar.hideGoButton

Dort setzt man den Wert auf true Vorgabe ist false.

Als letzte kleine Spielerei habe ich das Spellchecking gefunden, da es auf en-us eingestellt ist, wird das für die meisten von uns keine große Hilfe sein. Um eine andere Sprache runterzuladen, geht man auf diese Seite, und installiert die entsprechenden Sprachpakete. Danach sucht man nach folgender Einstellung:

spellchecker.dictionary

und setzt den Wert dort entsprechend dem Wörterbuch welches man verwenden will, im Falle von deutsch wäre es de-de. Vorgabe ist en-us.

Wenn das Spellchecking in jeden Eingabefeld haben will, und nicht nur in Texteingabefeldern, dann muss man nach folgender Einstellung suchen:

layout.spellcheckDefault

Dort setzt man den Wert auf 2, Vorgabe ist 1.

Quelle.

Offensichtlich akzeptiert der Firefox 2.0 per default 3rd Party Cookies. Das das nicht wirklich lustig ist, sollte man die Option abschalten. Das geht allerdings nur, wenn man nach folgender Einstellung sucht:

network.cookie.cookiebehavior

Und den Wert auf 1 setzt, Vorgabe ist 0.

Ein kleiner Musik Server für zwischendurch

Samstag 16 September. 2006 um 0:45 | Veröffentlicht in Linux, Misc, Open Source, wunderbare Welt | Hinterlasse einen Kommentar

Gestern bin ich von einen Freund auf den Gnump3d aufmerksam gemacht worden. Er ersetzt zwar keinen Streaming Server àla Icecast, aber dafür ist er deutlich schneller eingerichtet. Ich persönlich benutze ihn wenn ich bei jemanden zu Besuch bin, und die eine oder andere Pere in meiner Musik Sammlung zu Ohren bringen will, und dafür ist er Gold richtig. Wenn jemand sagt dafür gibts doch iPod und Co., hat er recht. aber ich mag solche Dinger eigentlich nicht wirklich, und wenn man die Preise für einen anständigen Player mit der richtigen Speicher Größe bedenkt, so werden die zumindest für mich wieder uninteressant. Abgesehen davon bin ich ein notorischer Liegenlasser und Vergesser, also hätte ich nicht lange Freude dran.

Was benötigen wir um Gnump3d zu installieren und zu betreiben.

Erstmal brauchen wir eine System auf der sich Gnump3d installieren lässt. Da ist die Auswahl doch recht groß:

  • GNU/Linux und zwar in eigentlich jeder Form
  • Solaris – Sparc, x86.und x86_64
  • Eigentlich alle *BSD
  • MacOSX PPC und x86
  • Und leider auch unter Microsoft Windows mit Hilfe von Cygwin

Bei den Installations Hinweisen kann ich eigentlich nur für den Gentoo Weg garantieren, da ich es auch auf einer Gentoo Box laufen habe.

Installation Gentoo (getestet):

su

emerge -va gnump3d

Danach noch mit einen Editor deiner Wahl die Datei /etc/gnump3d/gnump3d.conf öffnen und am Ende folgendes hin zu fügen:

root = /{wo_die_mucke_ist}/

port = 8888

Damit wäre die Konfiguration fast durch.

Damit aber nicht jeder Hansel sich auf euren Rechner die Musik runter zieht, wäre es noch sinnvoll, ein Passwort für Gnump3d einzurichten. Das geht wie folgt:

Man legt im root Verzeichnis vom Gnump3d eine Datei namens .password an, und legt dort Usernamen und Passwörter fest die auf die Musik zugreifen dürfen (wenn das root Verzeichnis /home/mp3 heißt, so sollte die Datei auch dort sein /home/mp3/.password) Die Synthax sieht folgender Maßen aus:

user1:pass1

user2:pass2

user3:pass3

Wichtig ist, dass der User unter dem Gnump3d laufen wird, lese rechte auf die Datei hat, sonst ignoriert er die ganz einfach.

Um den Gnump3d zu starten, macht man unter Gentoo einfach eine Root Konsole auf, und gibt /etc/init.d/gnump3d start ein. Beim ersten Start dauert das ein paar Minuten, da das Programm erst mal die ganzen Dateien indexieren muss.

Bei allen anderen Distributionen wird es mit aller größter Wahrscheinlichkeit nicht anders aussehen, voraus gesetzt, es existiert dafür ein Paket. Für alle anderen die das Pech haben, keine Mainstream Distribution zu fahren, die keine Pakete dafür hat, übersetze ich mal ein bisschen aus dem INSTALL, dass mit dem Paket vom Gnump3d mitgeliefert wird:

Installationsvoraussetzungen
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Gnump3d benötigt eigentlich nur eine einzeige Vorraussetzung um zu funktionieren. Eine funktionierende Perl installation mit der fork() Funktion implementiert.

In der Praxis bedeutet das es auf fast jeden Unix laufen sollte, und auch auf Windows mit einer aktuellen Version vom ActiveState‘s Perl Port.

Installation
=========

Die Installation von Gnump3d benötigt nicht mehr als das Folgende:

make install

Dieser Befehl installiert das Programm nach /usr/bin, und die Konfiguration nach /etc/gnump3d/.

Konfiguration
===========

Die Konfguration sollte vor dem ersten Start des Servers erfolgen.

Die Konfigurationsdatei heißt gnump3d.conf und sollte sich bei Unixoiden im verzeichnis /etc/gnump3d befinden, oder in etc\gnump3d wenn es unter Microsoft Windows läuft.

Bevor der Server in der Lage ist seinen Dienst auf zu nehmen, muss er erst die ganzen Audio dateien scannen und einen Cache für die Lied Informationen anlegen. Dies ist ein einfacher Vorgang und sollte nicht zu lange dauern.

Statistiken
========

Wenn die Audio Dateien einmal komplett indexiert worden sind, ist es Sinnvoll einmal mittels gnump3d-index –stats zu prüfen ob auch alle Dateien indexiert worden sind.

Zum Beispiel:

> gnump3d-index –stats
Total number of songs: 6434
Total size of archive: 35.7Gb (38381247515 bytes)
Total playlength : 18 days, 11 hours, 48 mins 26 seconds

Steve

$Revision: 1.2 $
Das wäre es dann eigentlich, viel Spass damit. :)

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